Am Samstag, den 11. April 2026, verwandelt sich Wiesbaden in einen kulturellen Hotspot des gesamten Rhein-Main-Gebiets.
Bei traditionell freiem Eintritt- einzigartig in Deutschland - haben die Besucher am 11. April zwischen 19 und 24 Uhr die einmalige Gelegenheit, Museen und Galerien in einer ganz besonderen Atmosphäre zu erleben – entspannt, neugierig und voller Entdeckerfreude.
37 Museen, Kunstvereine, Projekträume und Galerien laden an diesem besonderen Abend zu einer faszinierenden Entdeckungsreise ein. In nahezu jeder
Ecke Wiesbadens warten spannende Ausstellungen, außergewöhnliche Kunstwerke und künstlerische Darbietungen darauf, entdeckt zu werden. Die „Kurze Nacht“ ist mehr als ein Museumsbesuch – sie ist ein Fest für alle Sinne und eine Einladung, Wiesbaden von seiner kreativsten und lebendigsten Seite zu erleben.
Ob klassische Kunst, zeitgenössische Positionen oder innovative Projekte – die „Kurze Nacht“ bietet Inspiration, Überraschung und kulturelle Vielfalt auf höchstem Niveau.
Bild: © Cambra Skadé, Frauenmuseum Wiesbaden
Marcelo Brodsky zählt heute zu den bedeutendsten Künstlern Lateinamerikas. Als Fotograf, bildender Künstler und internationaler Menschenrechtsaktivist konzentriert er sich in seinem Werk insbesondere auf Bildsprache und Erinnerung. Menschenrechtsverletzungen waren und sind ein zentrales Thema der Kunst von Marcelo Brodsky.
Erstmalig wird auch eine Werkserie präsentiert, die während der Ausstellungsvorbereitung entstand. Kurator Professor Dr. Márcio Seligmann-Silvia ist ein Nachkomme der jüdischen Familie Marxheimer aus Wiesbaden. Fotos aus seinem Familienalbum wurden von Marcelo Brodsky künstlerisch bearbeitet.
#An Mitglieder der Familie Marxheimer wird an der Gedenkstätte für die ermordeten Wiesbadener Jüdinnen und
Juden erinnert, die sich wenige Schritte vom Kunsthaus
am ehemaligen Standort der Synagoge befindet. Das Kunsthaus Wiesbaden zeigt ab 26. März bis 28. Juni 2026 eine Auswahl seiner Werke; Ausstellungseröffnung ist am 25. März 2026 um 19 Uhr.
Bild: M. Brodsky: Munich 68
Dieses Buch ist eine Hommage an das Frankfurter Bahnhofsviertel. Autor und Fotograf Ulrich Mattner lebt seit vielen Jahren mitten im Kiez und liebt das Quartier. Zu Unrecht sieht er das Viertel in der öffentlichen Wahrnehmung nur auf das Drogenproblem reduziert. Mattners eindrucksvollen Schwarzweißbilder aus knapp 20 Jahren zeigen das pulsierende Wirtschaftsleben des bunten Quartiers. Wir blicken in Multi-Kulti-Basare, Szenebars und Rotlicht-Etablissements, in Milieukneipen, Hipster-Hot-Spots und in Hinterhöfe mit versteckten exotischen Restaurants. Neben den schönen Seiten des Viertels dokumentiert Mattner auch
Drogenkonsum, Armut und Obdachlosigkeit. Für ihn vereint das Frankfurter Bahnhofsviertel mit seinen Licht- und Schattenseiten wie kaum sonst irgendwo Herausforderungen und Lebensgefühl einer modernen Metropole.
Als Werbung für das Viertel lädt Ulrich Mattner zur spannenden Buch-Tour „Nightflight durchs Bahnhofsviertel – Die ganze Welt in einem Kiez“ ein (Termine und Buchungen unter www.umattner.de ).
Das von der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Nassauischen Kunstverein Stipendium Follow Fluxus – Fluxus und die Folgen geht an den Künstler Christian Naujoks, der von Juni bis August 2026 in Wiesbaden anwesend sein wird.
Neben einem Preisgeld in Höhe von 10.000 € beinhaltet das Stipendium einen dreimonatigen Arbeitsaufenthalt in der hessischen Landeshauptstadt sowie eine Einzelausstellung im Kunstverein (2026/27).
Mit seinem Projektvorschlag beeindruckte Christian Naujoks (*1980, DE) die Jury wegen einer interdisziplinären Praxis, die Fragen des Hörens auf überzeugende
Weise mit gesellschaftlichen, körperlichen und räumlichen Dimensionen verbindet. Naujoks versteht Hören nicht als neutrales Wahrnehmen, sondern als etwas, das durch Technik, Sprache und soziale Konventionen hergestellt wird. Naujoks Performances und Klangarbeiten lenken feinfühlig, eindringlich und scharfsinnig den Fokus auf Momente, in denen das Hören fragil wird, Laute übersteuern oder sich auflösen.
Es geht wieder los: Am 27. Oktober beginnt der Vorverkauf für das Grüne Soße Festival 2026. Eine Woche lang, vom 2. bis 9. Mai 2026, verwandelt sich der Roßmarkt erneut zur Wettkampf-Arena um die beste Grüne Soße. Das Ticket enthält alles, was man für einen gelungenen Abend braucht: sieben Grüne Soßen mit Kartoffeln und Eiern, sämtliche Getränke von Wein über Apfelwein und Bier bis zu Softdrinks sowie ein Showprogramm, das keine Wünsche offen lässt.
2025 holte sich der Darmstädter Ratskeller den begehrten Soßenpokal. Frankfurt nahm es sportlich, doch kampflos gibt man die Krone nicht ab. Aber auch 2026 wird es kein einfaches Heimspiel, denn unter den 49 teilnehmenden Gastronomiebetrieben sind selbstverständlich viele „auswärtige“ Soßenspezialisten dabei wenn es wieder einmal heißt: Wer macht die Beste?
Das Festival bietet nicht nur kulinarische Höhepunkte, sondern auch ein Bühnenprogramm, das begeistert und zwischen Stand-up Comedy, Musik und Artistik wechselt. Zu Gast in den Abendshows sind Lisa Feller, Miss Allie, Zucchini Sistaz, Martin O., Friedemann Weise, Reis Against the Spülmachine, Tridiculous, Mirja Regensburg und Bodo Bach.
Bevor die großen Shows starten, öffnet bereits am 28. April der Festivalmarkt. Neben den vielfältigen und legendären Varianten der Grünen Soße locken neue Highlights.
Infos & Tickets: www.gruene-sosse-festival.de